Sie sind hier:

Mitglieder

Satzung

Formulare

Galerie

Presse

Auszeichnungen

Vorstand

Allgemein:

Startseite

Vereinssatzung
des Vereins
Mittelalterlicher Friesenhof Cappel-Neufeld e. V.



§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

1. Der Verein führt nach Eintragung ins Vereinsregister den Namen „Mittelalterlicher Friesenhof Cappel-Neufeld e. V.“

2. Der Sitz des Vereins ist Nordholz

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Rekonstruktion eines Friesischen Hofes aus der Zeit des hohen Mittelalters zum Zwecke der Heimatpflege. Der Satzungszweck wird insbesondere durchdie Erstellung der Anlage,die Erstellung einer Ausstellung über typische Hofanlagen jener Zeit,die Öffnung der Anlage für Besucher aus den Bereichen der Heimatpflege, der Schulen und der interessierten Öffentlichkeit,die Darstellung mittelalterlicher Lebensweisen,die Erweiterung der Hofanlage um Nebengebäudeerreicht.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des 3. Abschnitts der Abgabenverordnung („steuerbegünstigte Zwecke“, §§51 ff AO).

2. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede geschäftsfähige natürliche und juristische Person sowie jede Personengesellschaft werden, die an der Verwirklichung der Vereinsziele Interesse hat. Vorausgesetzt ist weiter lediglich eine an den Vereinsvorstand gerichtete Anmeldung zur Aufnahme, in der sich der/die Anmeldende zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen verpflichtet. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

2. Die Mitgliedschaft endet:durch Tod,durch Austritt, der nur schriftlich bis zum 30. September zum Ende des laufenden Jahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann; gezahlte Beiträge werden nicht erstattet,durch Vermögensverfall,durch Auflösung des Vereins,durch förmliche Ausschließung durch den Vorstand, wenndas Verhalten des Mitgliedes gegen die Zielvereinbarung des Vereins (§ 2) verstößt oder das Mitglied trotz schriftlicher Aufforderung mit seiner Beitragszahlung für ein Jahr in Rückstand ist.
Gegen die Entscheidung des Vorstandes steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, deren Entscheidung ist unanfechtbar.

3. Von den Mitgliedern sind Beiträge zu entrichten, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt werden. In Härtefällen entscheidet der Vorstand auf schriftlichen Antrag des betroffenen Mitgliedes.

4. Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

§ 5 Organe des Vereins

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich möglichst im ersten Kalenderquartal abzuhalten. Sie beschließt insbesondere überSatzungsänderungen,die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern,die Wahl von Kassenprüfern bzw. Kassenprüferinnen,die Beitragshöhe,den Haushaltsplan,Berufung gegen die Ausschließung eines Mitgliedes,die Auflösung des Vereins.
2. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung ein. Die Einladung ergeht an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift des Mitgliedes und muss mindestens 2 Wochen vor der Versammlung zur Post gegeben werden. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung; jedes Mitglied kann Anträge zur Tagesordnung bis spätestens 7 Tage vor Verhandlung schriftlich mit Begründung beim Vorstand beantragen.

3. Wahlen und Beschlüsse erfolgen durch Handzeichen, es sei denn ein Mitglied wünscht eine geheime Wahl.

Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen. Sofern derartige Beschlüsse gefasst werden sollen, ist dies in der Tagesordnung, die mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zu verschicken ist, bekannt zu geben. Für Beschlüsse zur Änderung des Vereinszweckes und zur Auflösung des Vereins ist die Zustimmung von ¾ der Mitglieder erforderlich.

Falls diese nicht erreicht wird, ist einer zweiten einberufenen Versammlung die Zustimmung von ¾ der anwesenden Mitglieder erforderlich.

4. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen (ausgenommen § 6 Ziffer 3), bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig, sofern ordnungsgemäß geladen wurde (ausgenommen § 6 Ziffer 3).

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über Auflösungen des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, die die in den §§ 2 und 3 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

5. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren 2 Kassenprüfer bzw. Kassenprüferinnen. Sie dürfen nicht gleichzeitig dem Vorstand angehören. Eine unmittelbare anschließende Wiederwahl ist für allenfalls ein Jahr zulässig. Nach dreijähriger Tätigkeit als Kassenprüfer/Kassenprüferin ist eine erneute Wahlmöglichkeit mit einmaliger Wiederwahl erst nach Ablauf eines Jahres mit der letzten Prüfertätigkeit möglich.

Die Kassenprüfer bzw. Kassenprüferinnen erstatten der Mitgliederversammlung den Kassenprüfungsbericht.

6. Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter/der Versammlungsleiterin und dem Protokollführer/ der Protokollführerin zu unterzeichnen ist.

7. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20% der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes und des Zweckes schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen. Kommt der Vorstand einem solchen Verlangen nicht nach, können diese Mitglieder die Mitgliederversammlung selbst einberufen.

§ 7 Vorstand des Vereins

1. Der Vorstand besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem /der 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart/der Kassenwartin, dem Schriftführer/der Schriftführerin, dem Bürgermeister oder dem Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Nordholz als Beisitzer und ggf. weiteren Beisitzern/Beisitzerinnen.

Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der /die 1. Vorsitzende, der/die 2. Vorsitzende und der Kassenwart/Kassenwartin. Je zwei von Ihnen vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

2. Der geschäftsführende Vorstand (§ 26 BGB) hat sämtliche anfallenden Vereinsangelegenheiten zu erledigen und über seine Tätigkeit in der Mitgliederversammlung zu berichten. Im Übrigen obliegt die Aufgabenverteilung dem Gesamtvorstand, der sich eine Geschäftsordnung gibt.

3. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

Der/die Vorsitzende, der Schriftführer/die Schriftführerin und der 1.,3., und 5. (usw.) Beisitzer(in) stehen jeweils in den Jahren mit gerader Jahreszahl, der/die 2. Vorsitzende, der Kassenwart/die Kassenwartin und der/die 2., 4., 6. (usw.) Beisitzer(in) stehen jeweils in den Jahren mit ungerader Jahreszahl zur Neuwahl an. Die in den Jahren mit gerader Jahreszahl zu wählenden Vorstandsmitglieder werden bei der ersten Wahl für die Dauer von drei Jahren gewählt.

4. Scheiden Vorstandsmitglieder vor Ablauf ihrer Wahlzeit aus, entscheidet der verbleibende Vorstand über die Ergänzung bis zum Ablauf der Wahlzeit des ausscheidenden Vorstandsmitgliedes. Darüber hinaus bleibt es der Mitgliederversammlung vorbehalten, eine Ersatzwahl vorzunehmen.

5. Der Vorstand versammelt sich auf Einladung des Vorsitzenden oder sobald drei Mitglieder es beantragen. Zur Gültigkeit eines Vorstandsbeschlusses ist die Anwesenheit von mindestens vier Mitgliedern, darunter des Vorsitzenden/der Vorsitzenden oder seines Vertreters/seiner Vertreterin, erforderlich.

Es entscheidet Stimmenmehrheit und bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden/der Vorsitzenden. Ein Vorstandsbeschluss darf auch im Wege schriftlicher Abstimmung erfolgen, sofern kein Mitglied des Vorstandes widerspricht.

Der Vorstand besorgt die Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

Der Vorstand schließt eine Haftpflichtversicherung für seine Organe und eine Risikoabsicherung seiner Mitglieder bei Eigenleistung – auch der Ehrenamtlichen- im/am Museumsbau und -betrieb Beteiligten ab.

§ 8 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Nordholz, dieses ist unmittelbar und ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zuzuführen.

§ 9 Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 19.01.2007 beschlossen worden und mit gleichem Tage in kraft getreten. Sie ist eigenhändig unterschrieben von den anwesenden Gründungsmitgliedern, die mit ihrer Unterschrift Gründungsmitglieder werden.



Cappel-Neufeld, den 19. Januar 2007